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Mittwoch, 25. Mai 2016

Google: Änderungen bei AdWords 2016

Google hat am Dienstag zum Performance Summit 2016 geladen. Wie schon in den Jahren zuvor, hat das Unternehmen die bevorstehenden Änderungen bei Google AdWords und Google Analytics vorgestellt. Besonders das AdWords Werbeprogramm soll ein umfassendes Update erhalten. Sridhar Ramaswamy, Senior Vice President, Ads and Commerce bei Google, spricht von der "größten Veränderung der Text Ads seit AdWords vor 15 Jahren gestartet ist“. Schauen wir also auf die Änderungen, die uns in den kommenden Wochen und Monaten erwarten.

Mobile-First Strategie auch bei AdWords Anzeigen

Google geht weiter in Richtung „Mobile First“. Denn mittlerweile komme die Hälfte aller Suchanfragen bei Google von mobilen Endgeräten, so Ramaswamy bei der Präsentation der Neuerungen. Bereits im Februar hat Google die rechte Anzeigenspalte auf Desktop-Computern entfernt und das Aussehen der Suchergebnisseiten auf Desktop, Tablet und Mobile aneinander angeglichen. Vor einigen Tagen haben organische Suchergebnisse mehr Breite erhalten, so dann nun mehr Text bei der Überschrift und der Beschreibung angezeigt werden kann. Nun folgen auch die bezahlen Anzeigen.



Expanded Text Ads – längere Anzeigentexte kommen

Bereits seit einiger Zeit testet Google längere Anzeigentexte. Wir haben über diesen Beta-Test bereits geschrieben. Nun ist es offiziell: Zum ersten Mal in 15 Jahren ändert Google das Format für die Textanzeigen.


Mit mehr Text für die Überschrift und den Beschreibungstext werden die neuen Anzeigen knapp 50% größer. Konkret heißt es:
  • Statt der bisherig einer Überschrift mit maximal 25 Zeichen wird es künftig zwei Überschriften mit je 30 Zeichen geben.
  • Die beiden Beschreibungstexte mit je 35 Zeichen werden zu einer Zeile mit insgesamt 80 Zeichen zusammengefasst.
  • Bei der Anzeige-URL wird die Domain automatisch gesetzt und entspricht der Domain der finalen URL. Dafür lässt sich der angezeigte Pfad hinter der Domain mit zwei jeweils 15 Zeichen langen Blöcken anpassen.

Frühere Tests hätten gezeigt, dass die erweiterten Textanzeigen bis zu 20 Prozent höhere Klickraten haben, so Google in der Ankündigung. Werbetreibende sollen sich bereits auf das neue Anzeigenformat einstellen, bevor es später in diesem Jahr ausgerollt wird.


Gebotsanpassungen – Desktop und Tablet wieder einzeln ansteuern

Eine weitere wichtige und von vielen lang erwartete Neuerung betrifft die Gebote für unterschiedliche Geräte. Als Google vor einigen Jahren die erweiterten Kampagnen eingeführt hat, wurden auch neue Gebotsanpassungen für verschiedene Geräte eingeführt. Aktuell können die Werbetreibenden nur einen Gebot für Desktop-Computer und Tablet festlegen. Künftig sollen wieder getrennte Gebote für alle Geräte-Typen möglich werden – für Desktop ebenso für Tablets und, wie bereits jetzt, für Mobile, also Smartphones.

Damit gibt Google den Werbetreibenden wieder mehr Kontrolle und mehr Flexibilität bei der Optimierung von Geboten für verschiedene Geräte in die Hand. Außerdem sollen Gebotsanpassungen künftig um bis zu +900% möglich sein statt der aktuellen maximal +300%.

Dabei wird es möglich sein, selbst eine Geräteklasse als Basis auszuwählen. Mit Gebotsanpassungen werden dann die Gebote für die anderen Geräte gesteuert. Aktuell ist die Geräteklasse „Desktop und Tablet“ automatisch die Basis und mit Gebotsanpassungen lassen sich nur die Mobilgeräte anders ansteuern.



Responsive Anzeigen im Display-Netzwerk

Auch für das Display-Netzwerk hat Google einige Neuerungen angekündigt. Getreu dem „Mobile First“ Motto soll es ein neues Anzeigenformat „Responsive Display Ads“ geben. Werbetreibende sollen nur noch einige Elemente für die Anzeigen anlegen, wie die Überschrift, Beschreibungstext, ein Bild und die URL. Daraus will Google dann selbst Anzeigen zusammensetzen, die zum jeweiligen Umfeld besser passen. Auch will Google mit dem neuen Anzeigenformat Native Advertising ermöglichen. Allerdings wurden noch keine genaueren Angaben dazu gemacht.

Lokale Anzeigen in Google Maps

Bei den mobilen Suchanfragen bezieht sich rund ein Drittel auf die lokalen Suchergebnisse. Daher will Google neue Anzeigenformate im lokalen Bereich testen und bei Erfolg später auch einführen. So sollen zum Beispiel lokale Suchanzeigen auf Google.com und Google Maps erscheinen. Mehr Details dazu...

Ebenso will Google für mehr Branding in Maps sorgen. Bei „Promoted Pins“ sollen zum Beispiel einzelne Standorte mit einem Logo gekennzeichnet werden können. Für lokale Geschäfte soll es zudem eine Möglichkeit geben, Sonderangebote und das gesamte Sortiment anzuzeigen.



Zielgruppen-Ausrichtung in der Suche

Als eine weitere Neuerung bei AdWords wurde die Ausrichtung auf Zielgruppen im Suchnetzwerk angekündigt. So sollen die Anzeigen künftig nicht nur auf Suchanfragen ausgerichtet werden. Viel mehr will Google die aus dem Display-Bereich bekannten „ähnlichen Zielgruppen“ auch im Suchnetzwerk bereitstellen. Auch sollen demographische Kriterien für die Werbung in der Suche angeboten werden. Diese Funktion befindet bereits seit einiger Zeit im Beta-Test.

Neue AdWords-Benutzeroberfläche

Natürlich wurde auch die kommende neue Benutzeroberfläche von Google AdWords vorgestellt. Im März hatte Google ja eine komplett überarbeitet Web-Oberfläche angekündigt. Nun wurde das Unternehmen etwas konkreter und zeigt, wie das neue Web-Interface aussehen könnte. Viel Neues gab es allerdings noch nicht zu sehen. So sollen einige Einstellungen einfacher erreicht werden können. Auch soll die Startseite nach dem Login ein neues Dashboard zeigen, welches aufgeräumter ist und mehr wichtigere Informationen zeigen wird. Einen konkreten Termin gab es für die neue Oberfläche nicht. Fest steht nur: Google will die neue AdWords Oberfläche bis ins Jahr 2017 entwickeln und testen. Dabei sollen später auch ausgewählte Agenturen und Werbetreibende ihren Feedback dazu geben können.


Weiterhin hat Google mehrere Neuerungen bei Google Analytics und ein neues Daten-Visualisierung-Tool Data Studio angekündigt. Weitere Details zum Data Studio gibt es im Google Blog.

Die komplette Präsentation der „Ads & Analytics Innovations“ ist als Video verfügbar:


Bilder: Google bzw. Screenshots vom "Google Ads & Analytics Innovations Keynote" Video auf YouTube

Freitag, 6. Mai 2016

Google testet lange Anzeigentexte

Google testet gerade ein neues Format für die Anzeigentexte.  Dieser bietet fast doppelt so viel Platz für in der Überschrift und beim Anzeigentext und soll so für höhere Klickraten sorgen.


Die Anzeigentexte sind bei einer AdWords Kampagne sehr wichtig. Sie sollen die Nutzer davon überzeugen, genau Ihr Angebot auszuwählen und auf Ihre Website zu gehen. Dabei muss die Werbebotschaft in das kleine von Google vorgegebene Format passen: eine Zeile für die Überschrift mit 25 Zeichen und zwei Zeilen Text mit je 35 Zeichen.

Je nach Produkt oder Dienstleistung kann es schon schwierig sein, eine gute Werbebotschaft in dieses kleine Format zu bringen. Besonders bei langen zusammengesetzten Wörtern sind die Text-Zeilen schnell ausgefüllt. Nun will Google mit einem neuen Anzeigenformat mehr Platz für die Texte bieten und hat einen Beta-Test gestartet, wie Search Engine Land berichtet.

Längere Überschriften und mehr Platz für Anzeigentext

Bisher wurde die Anzeigenüberschrift mit dem Inhalt der ersten Textzeile erweitert, wenn diese mit einem Satzzeichen endet. Künftig sollen Anzeigentexte zwei Überschrift-Zeilen enthalten – mit je 30 Zeichen, die dann als eine Überschriftzeile dargestellt werden kann.  Aus den zwei Textzeilen soll eine Zeile werden, die künftig bis zu 80 Zeichen beinhaltet.

Neues Format für die Display-URL

Eine weitere Neuerung beim neuen Anzeigenformat betrifft die Display-URL. Bisher war diese auf 35 Zeichen beschränkt. Hier mussten die Werbetreibenden ihre Domain unterbringen und konnten ggf. noch einige Keywords als Teil einer (fiktiven) URL dahinter setzen. Im neuen Anzeigenformat kann ein Pfad mit zwei Unterordnern an die Domain angehängt werden. Im Screenshot hat der Werbetreibende zwei Pfade „/NewYorkCity“ und „/Budget“ eingetragen.


Geschlossenes Beta

Der Anzeigentest läuft derzeit als ein geschlossenes Beta. Das bedeutet, dass ausgewählte Werbetreibende die neuen Funktionen für ihre Anzeigen ausprobieren können. Und wir demnächst also auch solche langen Anzeigen hin und wieder sehen können. Ob und wann die neuen Formate auch für alle AdWords Nutzer freigeschaltet werden, ist noch unbekannt.

Montag, 7. März 2016

Google AdWords Conversion Tracking Code Tipps

Mit Conversion-Tracking können Sie ermitteln, wie effektiv Ihre Anzeigenklicks zu gewinnbringenden Nutzeraktivitäten auf Ihrer Website führen, beispielsweise Käufe, Anmeldungen oder das Ausfüllen von Formularen. Hier fassen wir zusammen, wie Sie den Conversion Tracking Code, auch “Tag” genannt, für Ihre Website erstellen, um Kundenaktionen zu erfassen.


Conversions auf einer Website erfassen

1. Conversion-Tracking-Tag im AdWords-Konto abrufen

  1. Klicken Sie auf den Tab Tools und wählen Sie im Drop-down-Menü Conversions aus.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche + CONVERSION.
  3. Nun werden Optionen für die verschiedenen Arten von Conversion-Quellen angezeigt, die erfasst werden können. Wählen Sie die Option “Website” aus.
  4. Geben Sie unter Name einen Namen und unter Wert den Wert für die zu erfassende Conversion-Aktion ein und wählen Sie anschließend die passenden Zählmethode, Zeitraum und Kategorie aus.
  5. Klicken Sie auf Speichern und fortfahren.
  6. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen. Wenn Sie Änderungen vornehmen möchten, klicken Sie auf Conversion-Einstellungen bearbeiten.
  7. Wenn Sie für Websites, die nicht auf HTML basieren, die Auszeichnungssprache ändern oder anstelle von Seitenaufrufen Klicks auf Schaltflächen oder Links erfassen möchten, klicken Sie unter “Tag einfügen” auf Erweiterte Tag-Einstellungen und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.

Tipps zur Zählmethode bei Conversions

Mit der “Zählmethode” legen Sie fest, wie die Conversions gezählt werden sollen:
  • Jede: Diese Einstellung ist am besten für Verkäufe geeignet, wenn wahrscheinlich jede Conversion gewinnbringend für Ihr Unternehmen ist.
  • Eine: Diese Einstellung eignet sich am besten für Leads wie beispielsweise ein Anmeldeformular auf Ihrer Website, wenn wahrscheinlich nur eine Conversion pro Anzeigenklick gewinnbringend für Ihr Unternehmen ist.
Weitere Tipps zum Erstellen von Conversion Tracking Codes in Google AdWords liefert Google in der AdWords Hilfe. Gerne hilft Ihnen auch Ihre AdWords Agentur dabei.

2. Tag auf der Website einfügen

  1. Öffnen Sie den HTML-Code der Webseite, auf die Ihre Kunden nach dem Ausführen einer Conversion auf Ihrer Website gelangen. Dies kann beispielsweise die Website mit der Mitteilung “Vielen Dank für Ihre Bestellung” sein. Diese Seite wird auch als “Conversion-Seite” oder “Danke-Seite” bezeichnet.
  2. Fügen Sie den in Teil 1 generierten Tag zwischen den Body-Tags (<body></body>) der Seite ein.
  3. Speichern Sie die Änderungen an der Webseite. Fertig!
<!-- Google-Code für die Conversion-Seite "Kauf" -->
<script type="text/javascript"> 
/* <![CDATA[ */
var google_conversion_id = 1234567890;
var google_conversion_language = "de_DE";
var google_conversion_format = "3";
var google_conversion_color = "ffffff";
var google_conversion_label = "xxx-XXx1xXXX123X1xX";
var google_conversion_value = 10.00;
var google_conversion_currency = "EUR";
var google_remarketing_only = false;
/* ]]> */ 
</script>
<script type="text/javascript" src="//www.googleadservices.com/pagead/conversion.js"></script>
<noscript>
<img height=1 width=1 border=0 src="//www.googleadservices.com/pagead/conversion/1234567890/?value=10.0&label=Kauf&script=0">
</noscript>
<noscript>
<div style="display:inline;">
<img height="1" width="1" style="border-style:none;" alt="" src="//www.googleadservices.com/pagead/conversion/1234567890/?value=10.00&amp;currency_code=EUR&amp;label=xxx-XXx1xXXX123X1xX&amp;guid=ON&amp;script=0"/>
</div>
</noscript>
Wie oben erwähnt, fügen Sie den Conversion-Tracking-Tag wahrscheinlich auf einer Seite ein, bei deren Aufruf eine Conversion gezählt werden soll. Sie können jedoch auch Klicks auf eine Schaltfläche oder einen Link als Conversions erfassen. Dies ist beispielsweise in folgenden Fällen sinnvoll:
  • Besucher Ihrer Website werden nach einem Klick auf die Schaltfläche “Kaufen” zum Bezahlen auf die Website eines Drittanbieters und anschließend nicht unbedingt auf die Bestätigungsseite Ihrer Website weitergeleitet.
  • Besucher Ihrer Website laden ein Whitepaper, eine App oder eine sonstige Datei herunter und vor dem Download wird keine Interstitial-Seite mit dem Conversion-Tracking-Code angezeigt.
  • Besucher Ihrer Website klicken auf einen Verweislink für ein anderes Unternehmen und verlassen Ihre Website.
Wenn Sie keine Seitenaufrufe, sondern Klicks auf Schaltflächen oder Links erfassen möchten, fügen Sie dem Conversion-Tracking-Tag den Befehl “onclick” gemäß folgender Anleitung hinzu.

1. Onclick-Handler für Conversions einrichten

Zum Erstellen des Tracking-Codes für Erfassung von Clicks als Conversions gehen Sie zunächst genauso vor, wie ober erwähnt. Beim Abrufen des Tracking-Codes in der AdWords Oberfläche haben Sie jedoch die Möglichkeit, einen angepassten Code für die Erfassung von Clicks zu wählen:
  1. Klicken Sie dazu auf den eher unscheinbaren Link Legen Sie fest, ob Conversions beim Seitenaufbau oder bei einem Klick erfasst werden sollen.
  2. Es öffnet sich eine Auswahl, ob Sie einen Tracking-Code für den “Seitenaufbau” oder für einen “Klick” benötigen. Wählen Sie Klick aus. Dann erhalten Sie folgenden Tracking-Code, denn Sie in Ihre Website einbauen können.
<!-- Google Code for Online Verkauf Conversion Page
In your html page, add the snippet and call goog_report_conversion when someone clicks on the chosen link or button. -->
<script type="text/javascript">
  /* <![CDATA[ */
  goog_snippet_vars = function() {
    var w = window;
    w.google_conversion_id = 1234567890;
    w.google_conversion_label = "xxx-XXx1xXXX123X1xX";
    w.google_conversion_value = 10.00;
    w.google_conversion_currency = "EUR";
    w.google_remarketing_only = false;
  }
  // DO NOT CHANGE THE CODE BELOW.
  goog_report_conversion = function(url) {
    goog_snippet_vars();
    window.google_conversion_format = "3";
    window.google_is_call = true;
    var opt = new Object();
    opt.onload_callback = function() {
    if (typeof(url) != 'undefined') {
      window.location = url;
    }
  }
  var conv_handler = window['google_trackConversion'];
  if (typeof(conv_handler) == 'function') {
    conv_handler(opt);
  }
}
/* ]]> */
</script>
<script type="text/javascript"
  src="//www.googleadservices.com/pagead/conversion_async.js">
</script>

2. Tag auf der Website einfügen

  1. Rufen Sie die Seite Ihrer Website mit der Schaltfläche oder dem Link auf, bei denen Sie den Klick als Conversion erfassen wollen. Öffnen Sie dann den zugehörigen HTML-Code zur Bearbeitung.
  2. Fügen Sie das in AdWords generierte Code-Snippet zwischen den body-Tags (<body></body>) der Seite ein.
  3. Fügen Sie den Handler onclick in den HTML-Code ein. Welchen onclick-Befehl Sie genau verwenden, ist abhängig davon, ob ein Textlink, ein Bild oder eine Schaltfläche auf der Website angezeigt wird.

Beispiele für eine Conversion bei Klick

Ersetzen Sie im Code unten die Beispiel-URL und den Text durch Ihren tatsächlichen Link und den gewünschten Text!

<body>
   
<!-- Beispiel-Link für einen Dateidownload. -->
<a onclick="goog_report_conversion('http://www.ihrebeispielurl.de/whitepapers/a.pdf')" href="http://www.ihrebeispielurl.de/whitepapers/a.pdf" >JETZT HERUNTERLADEN</a>
 
<!-- Beispiel für eine Schaltfläche -->
<button onclick="goog_report_conversion('http://ihrebeispielurl.de/ihr-link')" href="http://ihrebeispielurl.de/ihr-link">Jetzt herunterladen!</button>
 
<!-- Beispiel für einen Bild -->
<img src="herunterladen_schaltfläche.gif" alt="White Paper herunterladen" width="32" height="32" onClick="goog_report_conversion('http://ihrebeispielurl.de/ihr-link')"/>
 
</body>
</html>

Fügen Sie für die Tracking-Funktion nicht nur das Conversion-Tracking-Tag, sondern auch den entsprechenden onclick-Code aus einem der obigen Beispiele ein. Dadurch wird in AdWords nur dann eine Conversion erfasst, wenn ein Nutzer auf einen ausgewählten Link oder eine ausgewählte Schaltfläche klickt.


Extra-Tipp: AJAX-Request als Conversion

Immer wieder treffen wir auf Websites, in denen das Kontakt-Formular per AJAX abgeschickt wird. Hier gibt es dann keine Website mit einer “Vielen Dank” Meldung, auf welche die Kunden nach dem Ausführen einer Conversion gelangen. Um auch diese Conversion in AdWords zu erfassen können Sie einen einfachen Trick verwenden:

Nutzen Sie den oben definierten Onclick-Handler, rufen diesen jedoch nicht bei einem Klick sondern beim erfolgreichen Versand des AJAX-Requests auf.

Diese Methode ist viel “sauberer”, als bisherige Lösungen, in denen das Image-Tag aus dem NoScript-Bereich des Standard-Conversion-Tracking-Codes manuell mit Hilfe von JavaScript in die Seite eingefügt wurde, wie etwa hier beschrieben: http://sem-blog.com/klicks-als-adwords-conversion-messen-791/

Je nach verwendeter JavaScript-Bibliothek oder auch bei nativen JavaScript-AJAX-Requests können Sie eine Callback-Funktion definieren, welche nach erfolgreichem Versand aufgerufen wird. In diesem Fall soll es der Aufruf von goog_report_conversion() sein. Als Parameter für den Funktionsaufruf sollten Sie noch eine (virtuelle) URL verwenden, die als “Bestellbestätigunsseite” in den Reports angezeigt werden kann.

Hier ist ein Beispiel für den Tracking-Code Aufruf mit jQuery:

$(document).ready(function() {
 
    // process the form
    $('form').submit(function(event) {
 
        // get the form data
        // there are many ways to get this data using jQuery (you can use the class or id also)
        var formData = {
            'name'              : $('input[name=name]').val(),
            'email'             : $('input[name=email]').val()
        };
 
        // Assign handlers immediately after making the request,
        // and remember the jqXHR object for this request
 
        var jqxhr = $.ajax({
            type        : 'POST', // define the type of HTTP verb we want to use (POST for our form)
            url         : 'https://www.ihredomain.de/kauf-abschliessen.php', // the url where we want to POST
            data        : formData, // our data object
            dataType    : 'json' // what type of data do we expect back from the server
        })
        // using the done callback
        .done(function(url) {
 
                goog_report_conversion(url);
 
                // here we will handle errors and validation messages
        })
        .fail(function() {
                // AJAX error
        })
        .always(function() {
                // complete
        });
 
        // stop the form from submitting the normal way and refreshing the page
        event.preventDefault();
    });
 
});
 
Das wichtigste in diesem Beispiel ist also die .done() Callback-Funktion, die nach einem erfolgreichen AJAX-Request aufgerufen wird. Hier wird dann das AdWords Conversion Tracking aufgerufen.

Deprecation Notice: The jqXHR.success(), jqXHR.error(), and jqXHR.complete() callbacks are deprecated as of jQuery 1.8. To prepare your code for their eventual removal, use jqXHR.done(), jqXHR.fail(), and jqXHR.always() instead. (Quelle: http://api.jquery.com/jquery.ajax/#jQuery-ajax-settings )